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Kreatives Tricktraining – Ungewöhnliche Tricks für deinen Hund

Hast du Lust, deinem Hund mal etwas anderes beizubringen als die klassischen Kommandos wie Sitz, Platz und Pfote geben? Kreatives Tricktraining ist eine wunderbare Möglichkeit, um deinen Vierbeiner geistig zu fordern, ihn sinnvoll zu beschäftigen und gleichzeitig eure Bindung zu stärken. In diesem Artikel zeige ich dir ein paar ungewöhnliche Tricks, die nicht nur Spaß machen, sondern auch das Gehirn deines Hundes ordentlich auf Trab bringen.

Warum kreatives Tricktraining sinnvoll ist

Tricks mit deinem Hund üben kann so viel Spaß machen. Aber nicht nur das. Tricktraining fördert den Gehorsam, die Konzentration und die Problemlösungsfähigkeit. Zudem ist es eine ausgezeichnete Möglichkeit, deinen Hund geistig auszulasten, besonders an Tagen, an denen lange Spaziergänge oder actionreiche Spiele nicht möglich sind.

Ungewöhnliche Tricks können auch praktisch sein, beispielsweise wenn du deinem Hund beibringst, Lichtschalter zu bedienen oder Gegenstände zu holen. Gleichzeitig bieten sie deinem Hund die Möglichkeit, kreativ zu denken und selbstständig Lösungen zu finden.

Was brauche ich für das Tricktraining?

So wirklich „gebraucht“ werden eigentlich nur Leckerli. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die ziemlich hilfreich sein können:

Clicker* (super hilfreich, lies dazu auch meinen Artikel: Kreatives Clickertraining: Wie du deinen Hund spielerisch trainierst)
Target-Stick* (für Dreh dich / Lichtschalter)
Leckerli-Tasche* (schnelles Belohnen, Hände frei)
Futtertube/Belohnungspaste* (sauber dosierbar)

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Nun aber zu den Tricks!

1. Der „Gutenacht-Trick“: Decke überziehen

Dieser Trick ist nicht nur niedlich, sondern auch eine große geistige Herausforderung für deinen Hund.

So funktioniert’s:

  1. Leg eine leichte Decke auf den Boden.
  2. Führe deinen Hund mit einem Leckerli dazu, die Decke mit der Schnauze aufzunehmen.
  3. Belohne ihn, sobald er die Decke berührt oder aufnimmt.
  4. Baue Schritt für Schritt auf, bis dein Hund die Decke über seinen Körper zieht.

Mit Geduld wird dein Hund lernen, sich die Decke selbst überzuwerfen – so ein niedlicher Trick!

Tipp: Dein Hund sollte vorher gelernt haben auf Kommando etwas ins Maul zu nehmen, so wird es einfacher.

2. Der „Putzteufel“: Boden wischen

Mit diesem Trick kann dein Hund spielerisch „helfen“, den Boden sauber zu halten.

So funktioniert’s:

  1. Binde ein kleines Tuch oder einen Lappen an einen robusten Stock.
  2. Lass deinen Hund den Stock mit der Schnauze aufnehmen.
  3. Führe ihn mit Kommandos wie „Wisch“ dazu, den Lappen auf dem Boden hinter sich her zu ziehen.

Natürlich wird dein Hund nicht wirklich putzen, aber der Trick ist eine tolle Herausforderung für seinen Kopf.

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3. Der „Schaltermeister“: Licht an- und ausschalten

Dieser Trick ist besonders praktisch, wenn du Hände voll hast oder von der Couch aus das Licht an oder aus schalten möchtest.

So funktioniert’s:

  1. Klebe ein Stück Malerkrepp, ein Post It oder ein anderes sichtbares Material an deine Hand und bringe deinem Hund „Touch“ entweder mit der Nase oder mit der Pfote bei.
  2. Klebe das Krepp oder das Post It an den Lichtschalter.
  3. Zeige deinem Hund, dass er nun dort das Kommando ausführen soll.
  4. Belege seine Handlung mit einem Kommando wie „Licht an“.
  5. Belohne ihn jedes Mal, wenn er den Schalter erfolgreich betätigt.

Mit etwas Übung wird dein Hund diesen Trick spielend meistern.

4. Der „Rückzieher“: Rückwärts laufen

Rückwärtslaufen ist eine große motorische Herausforderung und fördert die Koordination deines Hundes.

So funktioniert’s:

  1. Stell dich vor deinen Hund und gehe langsam auf ihn zu.
  2. Belohne ihn, sobald er zurückweicht.
  3. Baue darauf auf, indem du ein Kommando wie „Zurück“ einführst.
  4. Verlängere nach und nach die Strecke, die er zurücklegen soll.

Tipp: Anfangs kann es leichter sein in einer „Engstelle“ zu üben, sodass der Hund rückwärts gehen muss, wenn du auf ihn zugehst und er sich nicht umdrehen kann.

Dieser Trick sieht nicht nur beeindruckend aus, sondern trainiert auch das Körpergefühl deines Hundes.

5. Der „Dreh dich“: Kreise laufen

Ein Trick, der einfach aussieht, aber viel Konzentration verlangt.

So funktioniert’s:

  1. Halte ein Leckerli in deiner Hand und führe deinen Hund in einem Kreis um sich selbst herum.
  2. Führe dabei ein Kommando wie „Dreh dich“ ein.
  3. Wiederhole den Ablauf, bis dein Hund den Kreis selbständig dreht.
  4. Variiere die Richtung, das fördert sein Köpfchen zusätzlich. Bei uns heißt das Kommando „andersrum“.
Hund Trick lächeln

6. Der „Nasen-Künstler“: Gegenstand balancieren

Das Balancieren eines Gegenstands auf der Nase ist ein anspruchsvoller Trick, der Geduld und Selbstbeherrschung erfordert.

So funktioniert’s:

  1. Starte mit einem leichten Gegenstand, z. B. einem zusammengeknüllten Stoff.
  2. Setze den Gegenstand vorsichtig auf die Nase deines Hundes und halte ihn ruhig.
  3. Belohne ihn für jede Sekunde, die er still bleibt.
  4. Erhöhe nach und nach die Dauer und wechsle später zu schwierigeren Objekten.

7. Der „Gute-Laune-Trick“: Lächeln auf Kommando

Einen Hund lächeln zu sehen, ist immer ein Highlight. Mit diesem Trick kannst du das Lächeln sogar gezielt abrufen.

So funktioniert’s:

  1. Warte, bis dein Hund von allein „lächelt“ (z. B. wenn er hechelt).
  2. Verknüpfe diesen Moment mit einem Kommando wie „Lächeln“.
  3. Belohne ihn jedes Mal, wenn er das Verhalten zeigt.

Nach etwas Training wird dein Hund das Kommando verstehen und gezielt ausführen.

Tipps für erfolgreiches Tricktraining

Damit das Tricktraining für dich und deinen Hund ein Erfolg wird, beachte diese Punkte:

  • Kurz und spaßig: Hunde haben eine begrenzte Aufmerksamkeitsspanne. Halte die Trainingseinheiten kurz (5–10 Minuten) und beende sie mit einem Erfolgserlebnis. So bleibt dein Hund motiviert und freut sich auf die nächste Übungseinheit.
  • Positive Verstärkung: Belohne deinen Hund mit Leckerlis, Spiel oder Lob. Positive Verstärkung motiviert ihn, das gewünschte Verhalten zu wiederholen, und fördert eine freudige Lernatmosphäre. Vermeide hingegen Strafen, da sie das Vertrauen deines Hundes beeinträchtigen können.
  • Geeignete Trainingsumgebung wählen: Beginne das Training in einer ruhigen, ablenkungsfreien Umgebung, damit sich dein Hund voll auf die Übungen konzentrieren kann. Sobald er den Trick sicher beherrscht, kannst du die Ablenkungen schrittweise erhöhen, um seine Fertigkeiten zu festigen.
  • In kleinen Schritten vorgehen: Teile komplexe Tricks in kleinere, leicht verständliche Einheiten auf. So kann dein Hund schrittweise lernen und wird nicht überfordert. Jede gemeisterte Stufe sollte ausgiebig gelobt und gefestigt werden, bevor der nächste Schritt folgt.
  • Klare Signale verwenden: Verwende eindeutige verbale Kommandos und körpersprachliche Signale für jeden Trick. Besonders geeignet ist hierfür auch ein Clicker. Konsistenz in deinen Anweisungen erleichtert es deinem Hund, die Übungen zu verstehen und korrekt auszuführen
  • Geduld: Manche Tricks sind anspruchsvoll und erfordern viel Zeit und Wiederholung. Sei geduldig und halte regelmäßige, aber kurze Trainingseinheiten ab.
  • Individuell anpassen: Jeder Hund hat unterschiedliche Stärken – wähle Tricks, die zu seinem Charakter passen. Außerdem lernt jeder Hund in seinem eigenen Tempo.

Erfolgreiches Tricktraining stärkt die Bindung zwischen dir und deinem Hund, fördert seine geistige Auslastung und bringt jede Menge Spaß in euren Alltag. Damit das Training effektiv und positiv verläuft, sind einige grundlegende Aspekte zu beachten.

Meiner Erfahrung nach funktioniert das Erlernen neuer Tricks besonders gut mit Clickertraining. Schau dazu unbedingt in diesem Blogbeitrag vorbei: Kreatives Clickertraining: Wie du deinen Hund spielerisch trainierst

Fazit

Kreatives Tricktraining ist eine wunderbare Möglichkeit, um deinen Hund geistig zu fordern und gemeinsam Spaß zu haben. Die vorgestellten Tricks bieten eine Mischung aus Herausforderung, Unterhaltung und praktischem Nutzen. Probiere sie aus und entdecke, wie viel Freude das Training dir und deinem Hund bereiten kann. Wichtig ist, dass ihr beide dabei Spaß habt und den Prozess genießt! Der Weg ist das Ziel 😉

2 Gedanken zu „Kreatives Tricktraining – Ungewöhnliche Tricks für deinen Hund“

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